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Bereits 1898 wurde in Freiburg ein Netzwerk Freiburger Frauenverbände gegründet. Der Freiburger Frauenbund förderte den Zugang von Frauen zur akademischen Bildung, versuchte die Situation berufstätiger Frauen, insbesondere der Dienstbotinnen, Hausgehilfinnen, Haustöchter und einfacher Beamtinnen zu verbessern.

Nach dem Ersten Weltkrieg rückten immer mehr soziale Fragen in den thematischen Mittelpunkt wie die Armut von Rentnerinnen, die unzureichende Milchversorgung, die Lage obdachloser Frauen, hygienische Fragen wie die ungenügenden Badeverhältnisse in Freiburg und die nicht ausreichenden Bleichplätze an der Dreisam.

Nach 1945 war es in der Phase des Wiederaufbaus wichtig, die Belange von Frauen erneut in die öffentlichen Entscheidungsprozesse einzubringen. Gestern wie heute ist das Hauptziel der Vernetzung, Fraueninteressen auf kommunalpolitischer Ebene durchzusetzen. Dies soll über sichere Listenplätze für Frauen bei Wahlen und die enge Zusammenarbeit mit den weiblichen Stadtratsabgeordneten und der Vertretung der Frauen in städtischen Ausschüssen erreicht werden. So wurde gemeinsam mit der "Initiative Freiburger Frauenreferat" 1985 die Stelle zur Gleichberechtigung der Frau durchgesetzt.

 

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